Erstes KI-Wärmenetz Deutschlands

KI-Steuerung für Wärmenetze

Als Betreiber des ersten KI-gesteuerten Wärmenetzes Deutschlands bringen wir über 12 Jahre Betriebserfahrung mit Künstlicher Intelligenz zusammen – für maximale Effizienz und minimale Betriebskosten.

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Pioniere der KI-Wärmenetze

Was ist KI-Steuerung für Wärmenetze?

Traditionelle Wärmenetze werden über starre Regelkurven gesteuert – die Vorlauftemperatur folgt der Außentemperatur nach einer festen Kennlinie. Das führt zu unnötigem Energieverbrauch und erhöhten CO₂-Emissionen.

Unsere KI-Steuerung analysiert kontinuierlich Verbrauchsdaten, Wetterprognosen, Tageszeiten und individuelle Lastprofile aller angeschlossenen Gebäude. Daraus berechnet der Algorithmus minutengenau die optimale Vorlauftemperatur und Pumpenleistung – vollautomatisch, 24 Stunden täglich.

Das Ergebnis: bis zu 20 % Energieeinsparung, niedrigere Betriebskosten und ein deutlich reduzierter CO₂-Ausstoß – ohne Einbußen beim Komfort der Wärmekunden.

bis 20%
Energieeinsparung durch KI-Optimierung
24/7
Automatische Regelung ohne Eingriff
Deutschlands erstes
KI-gesteuertes Wärmenetz in Betrieb
Funktionen

Was unsere KI-Steuerung leistet

Vollständig integriert in den Netzbetrieb – von der Datenerfassung bis zur Aktion.

Prädiktive Regelung

Die KI wertet Wetterprognosen der nächsten 48 Stunden aus und passt Vorlauftemperatur und Pumpenleistung vorausschauend an – nicht reaktiv.

Lastspitzenglättung

Morgens und abends entstehen Lastspitzen durch gleichzeitigen Warmwasserverbrauch. Die KI verteilt die Last intelligent und senkt so den Spitzenbedarf.

Echtzeit-Monitoring

Alle Anlagendaten – Temperaturen, Durchflüsse, Zählerstände – werden kontinuierlich erfasst und in unserem Cloud-Dashboard visualisiert.

Anomalie-Erkennung

Die KI erkennt ungewöhnliche Verbrauchsmuster automatisch – ein Hinweis auf Leckagen oder defekte Übergabestationen wird sofort gemeldet.

Wetterintegration

Stündliche Wetterdaten aus mehreren Quellen fließen in das Modell ein. Kaltfronten oder unerwarteter Wärmebedarf werden antizipiert.

Ausfallsicherheit

Bei Verbindungsproblemen wechselt das System automatisch in einen sicheren Fallback-Modus. Der Wärmebetrieb läuft unterbrechungsfrei weiter.

Häufige Fragen zur KI-Steuerung

Was unterscheidet KI-Steuerung von klassischer Fernwärmeregelung?

Klassische Regelungen folgen festen Kennlinien: Die Außentemperaturkompensation setzt die Vorlauftemperatur proportional zur Außentemperatur nach einer vorher eingestellten Kurve. Diese Kurven werden einmalig kalibriert und berücksichtigen weder Wetterprognosedaten noch das Nutzerverhalten einzelner Gebäude noch die thermische Trägheit des Netzes. Unsere KI-Steuerung lernt aus historischen Betriebs- und Wetterdaten, prognostiziert den Wärmebedarf der nächsten Stunden und passt Vorlauftemperatur und Pumpendrehzahl vorausschauend an – ohne manuelle Eingriffe. Das Ergebnis: weniger Überwärmung, niedrigere Rücklauftemperaturen und messbar weniger Brennstoffeinsatz.

Ist KI-Steuerung auch für kleinere Wärmenetze geeignet?

Ja. Unser System skaliert von kleinen Nahwärmenetzen mit 10–20 Übergabestationen bis zu Fernwärmenetzen mit mehreren Hundert Abnehmern. Aus unserer eigenen Praxis: Das Nahwärmenetz Neuselingsbach mit 10 Anschlüssen und 900 m Trassenlänge wird ebenfalls mit unserer KI-Steuerung betrieben. Die KI profitiert von mehr Datenpunkten, funktioniert aber auch in kleineren Netzen sehr gut – weil die Wetterprognose-Integration und vorausschauende Laststeuerung schon bei wenigen Übergabestationen spürbare Einsparungen bringen.

Wie viel Energie lässt sich durch KI-Steuerung einsparen?

In unseren vier betriebenen Netzen (Neuhof, Trautskirchen, Diespeck, Neuselingsbach) messen wir Einsparungen von 10–20 % gegenüber konventioneller Regelung – bezogen auf den Brennstoffeinsatz bei identischer Wärmelieferung. Die Einsparung entsteht vor allem durch niedrigere Rücklauftemperaturen (höhere Spreizung = mehr nutzbare Wärme je Liter Umlaufmenge) und durch Reduzierung unnötiger Spitzenlasten. In CO₂-Äquivalenten entsprechen 10–20 % Brennstoffeinsparung direkt 10–20 % weniger Emissionen. Der genaue Wert hängt vom Ausgangszustand der vorherigen Regelung und der Netztopologie ab.

Kann die KI-Steuerung in bestehende Wärmenetze nachgerüstet werden?

Ja, eine Nachrüstung ist in der Regel gut möglich. Technische Voraussetzungen: M-Bus- oder Modbus-fähige Wärmemengenzähler an den Übergabestationen sowie eine stabile Datenverbindung (LTE, Glasfaser oder LoRaWAN) von den Stationen zur Leitstelle. Die Zähler müssen Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Durchfluss und Leistung messen – Standardfunktionen bei aktuellen Kompaktzählern. Sind ältere, nicht kompatible Zähler verbaut, kalkulieren wir die Nachrüstung mit ein. Wir beraten Sie kostenlos zur technischen Machbarkeit Ihres Netzes.

Mit welchen bestehenden Steuerungen ist die KI-Steuerung kompatibel?

Unsere KI-Steuerung kommuniziert über offene Standardprotokolle: M-Bus (Wärmezähler), Modbus TCP/RTU (Pumpen, Ventile, SPS), KNX (Gebäudeautomation) und OPC UA (industrielle Steuerungen). Auch proprietäre Schnittstellen lassen sich über Gateways anbinden. Eine vollständige Ablösung der vorhandenen Steuerungstechnik ist nicht notwendig: Die KI-Schicht wird als intelligente Regelungsebene über die bestehende Hardware gelegt und optimiert die Sollwerte, die dann die vorhandene SPS ausführt.

Was passiert bei einem Systemausfall oder Verbindungsproblem?

Das System ist mehrstufig abgesichert. Bei Verbindungsverlust zur Leitstelle aktiviert die lokale SPS automatisch vorher konfigurierte Fallback-Regelparameter (konservative Vorlauftemperatur-Kurve). Der Wärmebetrieb läuft ohne Unterbrechung weiter. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, übernimmt die KI-Steuerung wieder. Verbindungsabbrüche und Komponentenfehler werden sofort per Push-Nachricht und E-Mail an den Betreiber gemeldet. Im Vollbetrieb übernehmen wir die Störungsreaktion und Fernwartung.

Ihr Wärmenetz mit KI optimieren?

Wir analysieren Ihr bestehendes Netz kostenlos und zeigen Ihnen konkret, welche Einsparungen durch KI-Steuerung möglich sind.

Weitere Leistungen: Fernwärme planen · Fernwärme bauen · Fernwärme betreiben